Stadt Bonn | Bäumen mit Wasserspenden helfen

Die Bonner Bäume leiden unter der Hitze und der Trockenheit der vergangenen Wochen. Deshalb bittet das Amt für Stadtgrün die Bonnerinnen und Bonner um Wasserspenden für die grünen Riesen.

„Zwar gab es in den vergangenen Tagen auch Regen, aber im Wurzelbereich der Straßenbäume ist durch das Blätterdach und die umliegenden versiegelten Flächen noch lange nicht genug Wasser angekommen“, erklärt Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün.

Jeder Eimer Wasser hilft den Bäumen, die Trockenperiode zu überstehen. Zwar benötigen alte Bäume mindestens 500 Liter, damit das Wasser die Wurzeln wirklich erreicht. Trotzdem hilft das Wässern zumindest der schützenden Unterpflanzung, und somit indirekt auch den Bäumen. Besonders junge Straßenbäume leiden unter dem Wassermangel, weil sie noch nicht genügend Wurzeln ausbilden konnten, um im Boden gespeichertes Wasser zu erreichen. Die Jungbäume benötigen in Hitzeperioden bei gleichzeitiger Trockenheit bis zu zwei Mal pro Woche rund 100 Liter Wasser.

Der Boden ist durch die Hitze zurzeit sehr hart. Deswegen empfiehlt das Amt für Stadtgrün, die Erde erst etwas anzufeuchten und dann nachzugießen, damit das Wasser nicht wegläuft. Auch Sträucher in Pflanzkübeln, Fassadenbegrünung und andere Pflanzen freuen sich über Wasserspenden.

Auch die Mitarbeitenden des Amtes für Stadtgrün sind vermehrt mit Wasserwagen im Einsatz. Dafür werden andere Arbeiten zurückgestellt. In den zwölf Gartenbezirken sind im Schnitt jeweils drei bis vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Wasserwagen unterwegs. In der Rheinaue gibt es Sprinkleranlagen. Neu gepflanzte Bäume werden für vier Jahre durch die Firma, welche sie gepflanzt hat, gegossen.

Quelle: Bundesstadt Bonn, 25.06.2020