KfW | Auf dem Weg zu einer „Green Economy“: eco.business Fund für Afrika

Letzte Woche gabe die KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller auf der Grünen Woche in Berlin den Startschuss für den neuen eigenständigen eco.business Fund für Afrika.

Der Fonds leitet Kredite über lokale Banken an forst- und landwirtschaftliche Unternehmen und Genossenschaften in Afrika weiter oder zahlt sie direkt aus. Die KfW stellt dabei die ersten 18 Mio. EUR zur Verfügung. Für die Beratung des Fonds ist Finance in Motion zuständig. Voraussetzung für die Finanzierung sind nachhaltige Produktionsmethoden in der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei und dem Tourismus – insbesondere der Verzicht auf Entwaldung. Der Fonds basiert auf einem Konzept, das bereits erfolgreich in Lateinamerika umgesetzt und jetzt nach Afrika übertragen wird. Wie dort soll er auch für Afrika neben den öffentlichen Mitteln zusätzlich privates Kapital mobilisieren.

„Afrika steht vor vielen Herausforderungen: Der Kontinent muss Wirtschaftswachstum, Ernährungssicherheit und ökologische Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren. Dies kann nur durch eine „Green Economy“ geschehen, in der der Finanzsektor eine Schlüsselrolle einnimmt und den ökologischen Umbau zentraler Wirtschaftsbereiche wie die Land- und Forstwirtschaft sowie den Öko-Tourismus finanziert. Der innovative Ansatz des eco.business Fund ist dabei von großer Bedeutung“, sagte Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, der den Fonds gemeinsam mit Bundesminister Dr. Gerd Müller lanciert hat.

Weitere Informationen zum eco.business Fund

Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), 17.01.2020