GIZ: akzente | China: Perspektiven einer Weltmacht

Die neue Ausgabe des GIZ-Magazins „akzente“ widmet sich der Rolle Chinas in der Welt und bietet neue Einblicke in das Reich der Mitte.

Vom Entwicklungsland an die Weltspitze: An Chinas globaler Gestaltungskraft kommt heute niemand mehr vorbei. Auch für die Herausforderungen und Lösungsansätze der internationalen Zusammenarbeit gewinnt Chinas Rolle weiter an Bedeutung. Daher widmet sich die neue Ausgabe des GIZ-Magazins „akzente“ dieser aufstrebenden Weltmacht.

Das bevölkerungsreichste Land der Welt besticht mit Superlativen und Kontrasten: So stößt China zwar mit 22 Prozent den weltweit größten Anteil an Treibhausgasen aus, investiert aber mit 100 Milliarden US-Dollar auch mit Abstand am meisten in erneuerbare Energien. Professor Eberhard Sandschneider konstatiert in seinem Essay, der Aufstieg des Landes sei unaufhaltsam. Der China-Experte zeichnet die Entwicklung der letzten Jahrzehnte nach und zeigt auf, wie der Westen auf die neue Weltordnung reagieren kann.

Weitere Blickwinkel geben Dagmar Schmidt, Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe, der chinakundige Autor Frank Sieren oder die chinesische Sängerin Helen Feng. In der Schwerpunkt-Reportage begleitet akzente Guido Beermann, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, auf seiner Reise durch das Reich der Mitte. Den Wandel und die Vielfalt der GIZ-Aktivitäten dort erklärt Landesdirektor Thorsten Giehler.

Weitere Themen: 29 Millionen Menschen haben weltweit zwischen 2015 und 2017 durch den Beitrag der GIZ und ihrer Partner eine bessere Schulbildung erhalten. Dies ist Teil der unternehmensweiten Auswertung zur Wirkung der Arbeit der GIZ, die akzente vorstellt und erklärt. Den besonderen Wert des Lernens kennt Karima Hosseini aus eigener Erfahrung. Die afghanische Polizistin hat einen Alphabetisierungskurs absolviert und weiß, wie wichtig Bildung ist, um das Land zu stabilisieren: „Seit ich lesen kann, bin ich ein anderer Mensch. Ich denke, dass Bildung den Charakter verändert.“ Weitere Reportagen führen nach Nigeria zum Kakaoanbau und in die Ukraine. Dort helfen Therapiehunde im Alltag Kindern mit Behinderung oder traumatisierenden Erfahrungen.

akzente – das Magazin der GIZ

Quelle: Neuigkeiten Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ), 11.03.2019