Engagement Global: EINE-WELT-NACHRICHTEN Dezember 2016

Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte 2017

Auch 2017 können Kommunen und kommunale Spitzenverbände im Rahmen des SKEW-Projektes „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“ (Nakopa) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen Zuschuss für Partnerschaftsprojekte im Globalen Süden beantragen. Die Zuschusshöhe ist abgestuft und beträgt in der Regel bis zu 250.000 Euro für Antragsteller mit gemeinsamer Projekterfahrung. Das zweistufige Antragsverfahren startet mit einer Interessensbekundung, die bis Freitag, 27. Januar 2017 bei der Servicestelle vorliegen muss. Die ausgearbeiteten Projektanträge können dann bis Freitag, 21. April 2017 eingereicht werden.

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Kontakt SKEW, Dr. Britta Milimo, Telefon 0228 20717-410
E-Mail an: britta.milimo@engagement-global.de

 

Neue Bewerbungsphase für die Teilnahme am ASA-Programm

ASA-Kommunal bietet jungen Menschen, die an kommunalen Partnerschaftsprojekten mitarbeiten wollen, wieder drei- bis sechsmonatige Praktika an. Die Projektpraktika werden in Kooperation mit deutschen Kommunen und ihren Partnerstädten im Globalen Süden realisiert. Das Themenspektrum reicht vom nachhaltigen Tourismus bis hin zum Abfallmanagement. Bewerben können sich junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren, die in Deutschland oder der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens leben und studieren oder eine duale beziehungsweise schulische Berufsausbildung abgeschlossen haben. Die Bewerbungsphase für 2017 endet am Dienstag, 10. Januar 2017.

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Kontakt SKEW, Brigitte Link, Telefon 0228 20717-342
E-Mail an: brigitte.link@engagement-global.de

 

Europäischer Fachtag Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene

29.11. bis 30.11.2016, Köln

Mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltungen, migrantischen Organisationen und der Wissenschaft aus elf europäischen Ländern folgten der Einladung der Servicestelle. Auf der Basis des ersten Fachtages im Jahr 2015 wurden unter anderem verschiedene politische Rahmendbedingungen sowie die Möglichkeiten für die Zusammenarbeit von Kommunalverwaltungen und migrantischen Organisationen diskutiert. In thematischen Gruppen wurden anschließend Ideen für konkrete Kooperationen erarbeitet, die im Laufe des nächsten Jahres Gestalt annehmen sollen.

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Kontakt SKEW, Kevin Borchers, Telefon 0228 20717-315
E-Mail an: kevin.borchers@engagement-global.de

 

Bonn Symposium 2016 zur 2030-Agenda auf lokaler Ebene

24.11. bis 25.11.2016, Bonn

Akteure aus Kommunalverwaltung und -politik sowie Zivilgesellschaft diskutierten über den gesellschaftspolitischen Auftrag der Umsetzung der 2030-Agenda auf lokaler Ebene. Nach der Eröffnung durch die NRW-Landtagsabgeordnete Renate Hendricks und Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global, erläuterte Jens Martens vom Global Policy Forum die Bedeutung der Agenda für die Kommunen. In Reden, Podiumsdiskussionen und Workshops zu Themen wie Chancengleichheit in der Bildung, menschenwürdige Arbeit, Migrationspolitik, inklusiver Siedlungsbau und globale Partnerschaften tauschten sich Gäste aus Mauretanien, Südafrika, Ghana, Tansania und dem Libanon mit deutschen Bürgermeistern aus.

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Kontakt SKEW, Annette Turmann, Telefon 0228 20717-335
E-Mail an: annette.turmann@engagement-global.de

 

BMZ-Broschüre „Lokal handeln, global wirken“

Städte, Landkreise und Gemeinden verfügen über Know-how und Erfahrungen, die für Partnerkommunen in Entwicklungsländern sehr wertvoll sind – sei es in der Energie- und Wasserversorgung, der Abfallentsorgung, der Stadtplanung, der Versorgung von Flüchtlingen oder beim Aufbau einer bürgernahen Verwaltung. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt deshalb auf kommunale Know-how-Partnerschaften. In der neuen BMZ-Broschüre „Lokal handeln, global wirken“ gibt es Informationen über das entwicklungspolitische Engagement von Kommunen und die Unterstützungsangebote der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.

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Neues Monitoring-Instrument für nachhaltige Entwicklung in Kommunen

Immer mehr Kommunen in Deutschland setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung ein. Allerdings war es bisher schwierig, den Erfolg nachhaltigen Handelns zu messen. Der von der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik entwickelte „Monitor Nachhaltige Kommune“ zielt darauf ab, den Stand der nachhaltigen Entwicklung in deutschen Kommunen transparent zu machen. Auf dem Internet-Portal Wegweiser Kommune der Bertelsmann Stiftung können Kommunen mit mehr als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern nun ihre individuellen Werte und Entwicklungsverläufe abrufen und mit den Werten anderer Kommunen vergleichen.

Wegweiser Kommune

Die vollständigen Eine-Welt-Nachrichten finden Sie hier

Quelle: Eine-Welt-Nachrichten Engagement Global, 19.12.2016