UN Women: International Day for "Zero Tolerance of Female Genital Mutilation" 6th February 2013

Weltweit sind Millionen von Frauen und Mädchen von der Menschenrechtsverletzung der weiblichen Genitalverstümmelung betroffen. Jedes Jahr werden trotz zahlreicher Verbote weiterhin bis zu 3 Millionen Mädchen weltweit beschnitten.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete am 20. Dezember 2012 eine Resolution, welche die weibliche Genitalverstümmelung verbietet. Diese Resolution, welche von afrikanischen Staaten initiiert wurde, ist ein deutliches Signal der UN-Mitgliedsstaaten, dass die weibliche Genitalverstümmelung dauerhaft eliminiert werden muss.

Weibliche Genitalverstümmelung führt zu gesundheitlichen und seelischen Folgen für Frauen und Mädchen, schwerwiegende körperliche Verletzungen können die Todesfolge nach sich ziehen, seelische Verletzungen müssen durch psychologische Maßnahmen behandelt werden.

Die Regierung der Bundesrepublik muss für betroffene Migrantinnen entsprechende Vorkehrungen treffen, damit diese ihr Recht in Deutschland einklagen können. Weit mehr jedoch ist es dringend notwendig Präventionsarbeit zu leisten, um mittelbar gefährdete Mädchen in Deutschland vor dieser Menschenrechtsverletzung zu schützen.

UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. zeigt Null Toleranz gegenüber der weiblichen Genitalverstümmelung und ruft die Bundesrepublik Deutschland dazu auf, die Resolution der Vereinten Nationen schnellstmöglich umzusetzen und sich für die weltweite Beseitigung der weiblichen Genitalverstümmelung einzusetzen.

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