22.05.2012 | Volkshochschule Bonn und Deutsches Museum Bonn: Diskussionsrunde "Urban Mining – Die Stadt als Rohstoffquelle"

Rohstoffe sind begehrter denn je. Angesichts begrenzter natürlicher Ressourcen gibt es auf dem weltweiten Markt ein Gerangel um Rohstoffe, die Preise steigen mit wachsendem Konsum. Gleichzeitig wandern jedes Jahr tausende Tonnen von Elektroschrott, Sperrmüll, Baustoffe und Verpackungsmaterial in den Müll. Vieles wird einfach verfeuert. Dabei schlummern in und um unseren Städte wahre Schätze: Wenn man sämtliche Materialien aus unserer Lebens- und Konsumwelt wiederverwerten kann, werden Mülldeponien zu Goldgruben, Bauwerke zu Bergwerken und Handys zu kleinen Schatzkisten. Aber welche Materialien sind überhaupt kreislauffähig? Wann lohnt sich „Urban Mining“ und wie lässt sich diese Vision realisieren?

Diese und weitere Fragen zum Thema „Urban Mining“ möchten wir mit diesen Experten und dem Publikum diskutieren:

Professor Dr. Stefan Gäth, Justus-Liebig-Universität Gießen, Abfall- und Ressourcenmanagement

Dr. Alexander Janz, Regierungsrat im Referat WA II 6 – Ressourcenproduktivität in der Abfallwirtschaft, Wertstoffrückgewinnung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Rainer Lucas, Leiter der Forschungsgruppe Stoffströme und Ressourcenmanagement am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Moderation: Claudia Ruby, Wissenschafts-Pressekonferenz e.V. (WPK)

Wann: 22. Mai um 19 Uhr

Wo: Deutschen Museum Bonn

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

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