Welthungerhilfe: Themenspezial "Wasser"

„Alles ist aus dem Wasser entsprungen, alles wird durch Wasser erhalten.“ So heißt es in Goethes Faust II. Die Japaner haben leidvoll erfahren, welche gewaltige und zerstörerische Kraft Wasser in Form einer Tsunamiwelle entwickeln kann. Aber auch nach einer solchen Naturkatastrophe ist der Zugang zu sauberem Wasser oberstes Gebot um zu überleben.

Wasser ist der Ursprung allen Lebens, Wassermangel eine tödliche Bedrohung. Es sind die Armen, die am meisten darunter leiden. Weil sauberes Wasser nicht verfügbar ist, trinken viele Menschen in Entwicklungsländern aus Flüssen, Pfützen oder in den Sand gegrabene Löcher, die oft auch als Tränken für Vieh genutzt werden.

  • Fast 900 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, 80 Prozent davon (780 Millionen) leben auf dem Land.
  • Jährlich sterben 1,9 Millionen Menschen an wasserbedingten Durchfallerkrankungen, 5000 jeden Tag.
  • 2,6 Milliarden Menschen leben ohne sanitäre Einrichtungen

Der Klimawandel verschärft das Problem. Überschwemmungen zerstören oder verunreinigen Wasserstellen, Dürren verringern die Wasserreserven. Eine immer weiter wachsende Weltbevölkerung (in diesem Jahr wird die Sieben-Milliarden-Grenze überschritten) erfordert mehr landwirtschaftliche Produktion und damit Wasser. Für nur eine Kalorie braucht man einen Liter Wasser, rechnete jüngst der WWF vor.

Die Welthungerhilfe liefert Hintergründe, O-Töne, Projektberichte und mehr zur weltweiten Wassersituation.

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