DHL und Stadt Bonn: Lokales Engagement für eine nachhaltige Entwicklung gewürdigt

Bereits zum dritten Mal verleihen die Deutsche Post DHL und die Stadt Bonn den mit insgesamt 5000 Euro dotierten Umweltpreis. Der Preis wird alle zwei Jahre unter dem Motto Nachhaltige Entwicklung ausgeschrieben und fordert die Bonner Bürger auf, Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Naturschutz, Ressourcenschonung, Energie- und Mobilitätsbewusstsein oder Bildung einzureichen. Von den 25 Bewerbungen werden vier besonders geehrt und erhalten Preisgelder in Höhe von bis zu 2000 Euro. Einen Sonderpreis im Bereich Bildung stellt in diesem Jahr das DHL Innovation Center zur Verfügung. Die Preisträger wurden am Montag (7. Juni) im Post Tower von Rainer Wend, Leiter des Zentralbereichs Politik und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL, Dr. Keith Ulrich, Leiter des DHL Innovation Center und Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch ausgezeichnet.

„Die Teilnahme am Bonner Umweltpreis war auch in diesem Jahr wieder beeindruckend und ich freue mich, heute die Preisträger im Post Tower persönlich beglückwünschen zu können. Die Deutsche Post DHL verfolgt selbst eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie die von der umweltfreundlichen Sendung bis hin zur Nutzung von Ökostrom und recyceltem Papier reicht. Als Bonner Unternehmen ist es für uns sehr wichtig, uns auch über den Post Tower hinaus für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen und wir freuen uns in Partnerschaft mit der Stadt Bonn die heutigen Preise verleihen zu können“, sagte Rainer Wend, Zentralbereichsleiter Politik und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL.

„Bonn steht als deutsche UNO-Stadt für Umwelt und Entwicklung und als Ort des internationalen Dialogs zu Zukunftsthemen. Wir sehen uns daher in besonderer Verantwortung, unsere Umwelt und das Klima zu schützen, mit Ressourcen schonend umzugehen, ein lebenswertes soziales Umfeld für alle anzustreben und Bildung für alle zugänglich zu machen. Zusammen mit den Menschen werden wir im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung für den Umweltschutz in unserer Stadt den Weg konsequent gehen, denn Alternativen gibt es nicht“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bei der Preisübergabe.Den Umweltpreis 2009/2010 teilen sich vier

Preisträger: 2000 Euro fließen an die GSV Marienschule-Nordschule, die an ihrem Standort Marienschule mit dem Projekt „Umweltforscher auf der Streuobstwiese“ überzeugte. Bei monatlichen Exkursionen lernen die

Erst- bis Viertklässler nachhaltig die vielfältigen ökologischen Zusammenhänge von Anbau und Ernährung, Naturnutzung und dem Respekt vor natürlichen Abläufen in diesem spezifischen Lebensraum kennen. 1000 Euro Preisgeld erhält die Amaryllis eG für ihr Mehrgenerationenwohnprojekt in Vilich-Müldorf. Der Neubau von insgesamt drei Wohnhäusern unter ökologischen Gesichtspunkten (Nutzung von Regenwasser, Niedrigenergie) überzeugte die Jury ebenso wie der Kerngedanke des Mehrgenerationenwohnens, der mit hohem Engagement ausgelebt wird. Mit 1000 Euro unterstützen Deutsche Post DHL und Stadt Bonn die Familie von Jürgen Daamen. Die Sanierung des Wohnhauses von

1958 soll den Energieverbrauch um 95 Prozent auf 24 Kilowattstunde pro Quadratmeter senken. Das Projekt ist auch in das Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“ der Deutschen Energieagentur aufgenommen worden. 1000 Euro fließen zudem an die Firmen Lichterei und City-Foto, die mit ihrem Kooperationsmodell bei der mehrfachen Nutzung von Verpackungsmaterial Ressourcen schonen.

Der Zusatzpreis des DHL-Innovation für das Bildungsprojekt der studentischen Initiative „Weitblick Bonn“ wird mit 2000 Euro belohnt.

Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen, der sich besonders für Kinder aus sozial schwächeren Familien und Familien mit Migrationshintergrund einsetzt.

Dabei arbeiten die Studenten als Paten für Grundschulkinder und unterstützen diese in schulischen und alltäglichen Belangen.

Der Bonner Umweltpreis ist eine Auszeichnung für freiwillig erbrachte beispielhafte Leistungen in der Stadt Bonn. Die gewürdigten Leistungen sollen zum einen das Interesse an der lokalen Agenda 21 wecken und zum anderen einen Anreiz zur Nachahmung schaffen. Eine dreiköpfige Jury, der Prof. Dr. Edda Müller, Dr. Winfried Häser, zuständig bei der Deutschen Post DHL für den externen Stakeholder Dialog, und der Bonner Umweltdezernent Rüdiger Wagner angehören, hat die Preisträger aus 25 Bewerbungen ausgewählt.

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