BMZ: Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar 2010

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    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung setzt sich für Bildungsoffensive ein

    Der Missbrauch von Kindern zum Einsatz im Krieg ob als Kämpfer, Arbeitskräfte oder psychologische Kriegswaffe ist die verabscheuungswürdigste Form des Menschenhandels. Schätzungsweise 250.000 Minderjährige werden weltweit von Armeen und bewaffneten Gruppen als Kämpfer oder Arbeitskräfte missbraucht. Viele von ihnen werden zu Gräueltaten gezwungen, andere schließen sich bewaffneten Gruppen oder Armeen an, weil sie glauben, keine andere Perspektive zu haben.

    Kindersoldaten werden ihrer normalen Entwicklung beraubt und durch ihre Erfahrungen stark traumatisiert. Unter den seelischen und körperlichen Folgen leiden sie oft ein Leben lang. Die Situation von Mädchen ist dabei besonders grausam, denn sie werden in den Armeen und Rebellengruppen häufig Opfer sexueller Gewalt.

    Die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp erklärt dazu: „Ich setze mich persönlich für eine Bildungsoffensive ein, die Kindern in Form von Projekten ihre Lebenschancen aufzeigt und Ihnen hilft, diese auch umzusetzen. Ebenso gilt es, Opfer wieder in die Familien-, bzw.

    Dorfgemeinschaften zu reintegrieren und ihnen eine Zukunftsperspektive durch Ausbildungsprojekte zu bieten. Wir werden in Familien- und Dorfgemeinschaften zielgerichtete Aufklärungskampagnen durchführen, um Kinder vor Verschleppung und Übergriffen besser zu schützen.“

    www.bmz.de