5.2. – 16.04.2010 | „Wunderkammer Wissenschaft“ nun in Bonn

    Die Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft „Wunderkammer Wissenschaft“ macht in Bonn Station: Vom 5. Februar bis 1. April 2010 wird die Ausstellung im Wissenschaftszentrum Bonn gezeigt. Täglich montags bis freitags von 8:00 bis 19:00 Uhr laden das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, und das Wissenschaftszentrum Bonn Besucherinnen und Besucher in die Welt der Wissenschaften ein.

    Die Helmholtz-Gemeinschaft, Deutschlands größte Forschungsorganisation, will in der „Wunderkammer Wissenschaft“ mit faszinierenden Bildern das Wunderbare an unserer Welt und unserem Universum zeigen und Lust auf Wissenschaft und Forschung machen: Das Spektrum reicht von kleinsten Nanowelten bis zu riesigen Großgeräten. Was hält die Welt im Innersten zusammen? Welche Rolle spielt eine Kieselalge bei der Entwicklung leichter Autofelgen? Was macht Bakterien und Viren zu Krankheitserregern? Warum werden wir immer älter und wie können wir unser Gedächtnis so lange wie möglich trainieren? Gelingt es, das Sonnenfeuer auf die Erde zu holen, um die Energieversorgung von morgen zu sichern? Diesen und anderen großen Fragen sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft auf der Spur. Sie lüften die Geheimnisse von Materie, Energie, Raum und Zeit, sie entwickeln Flugzeuge, Speicherelemente und Solarzellen der nächsten Generation, entdecken unbekannte chemische Elemente, erfinden neue Materialien und neue Krankheitstherapien. Dabei nutzen sie einerseits den Blick aus weiter Ferne, aus dem Weltraum – und wagen andererseits den Blick ins Innere, in die Materie und ihre kleinsten Bauteile.

    Mit Hilfe moderner Bildgebungsverfahren geben die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft in 16 „Wunderkammern“ Einblicke in ihre Arbeit: Rund 500 akustisch untermalte bewegte und bewegende Bilder werden auf großen LCD-Bildschirmen gezeigt: Mikroskopaufnahmen, Satellitenbilder, Computeranimationen, Röntgenbilder, aber auch inszenierte Fotoaufnahmen wissenschaftlicher Objekte und Geräte. Neu ist der Ansatz, Wissenschaft nicht zu erklären, sondern über die Schönheit und Rätselhaftigkeit der Bilder als visuell-sinnliches Erlebnis zu präsentieren. Zusätzliche Informationen finden die Besucher in den Begleitheften und über zwei Touchscreens im Internet auf der Website www.wunderkammerwissenschaft.de.

    Wanderausstellung „Wunderkammer Wissenschaft“:

    5. Februar bis 1. April 2010 (Mo. bis Fr. 8.00 – 19.00 Uhr), Eintritt frei!

    Wissenschaftszentrum Bonn / Ahrstraße 45 / 53175 Bonn-Plittersdorf

    Nächste Stationen:

    8. bis 16. April 2010 / Schloss-Arkaden Braunschweig (präsentiert vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig) 19. bis 23. April 2010 / HANNOVER MESSE

    Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,0 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).  www.helmholtz.de

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    Projektkoordination

    „Wunderkammer Wissenschaft“

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