07.02.2010 | GTZ: „Bützen in Bonn. Verliebt sein am Rhein“

Offenheit, Flexibilität, Verständnis und Vertrauen sind wichtige Attribute für eine Liebe über Grenzen.

Globalisierung und Internationalisierung haben neben Wirtschaft und Politik auch die Liebe erreicht. Durch offene Grenzen, Urlaubs-, Arbeits- und Studienaufenthalte im Ausland, wie auch umgekehrt die Anwesenheit von Ausländern und Migranten in Deutschland, finden immer mehr Paare aus unterschiedlichen Ländern zueinander. Inzwischen wird jede siebte Ehe in Deutschland binational geschlossen.

Eine Partnerschaft bietet in der Fremde Halt, einen geschützten Raum, in dem die Fremde etwas vertrauter erscheint. Kommen beide Partner aus demselben Heimatland, können sie in ihrem neuen Zuhause Gebräuche und Gewohnheiten leichter leben. Ein einheimischer Partner erleichtert andererseits die Orientierung in einer häufig ungewohnten Umgebung.

In binationalen Partnerschaften wird der oder die Andere und sein/ihr kultureller Hintergrund oft als interessant und erkundenswert angesehen. Fremde Gebräuche üben einen Reiz aus, der sehr verlockend erscheint. Neben den positiven Erfahrungen müssen sich die Partner  auch mit einer fremden Denkweise auseinander setzen. Im Alltag sind es häufig die kleinen Dinge, die auf Dauer die Toleranz strapazieren können. Neben Verständigungsproblemen gilt es, im Miteinander Offenheit, Flexibilität und Verständnis zu erlernen. Große Unterschiede in der Auffassung der „richtigen“ Kindererziehung können für Konfliktpotenzial sorgen. Ein liberaler Umgang der Gesellschaft mit dem Thema Liebe und Partnerschaft kann für Nichtdeutsche ungewohnt sein. Nicht überall können Paare ihre Zuneigung und ihr Verliebtsein durch körperliche Nähe – wie „bützen“ – öffentlich zeigen.

Bonn ist mit mehr als 190 internationalen Organisationen, der Ansiedelung der UN und Firmen wie Deutsche Telekom AG und Deutsche Post DHL ein internationaler Standort, der Mitarbeitern aus verschiedensten Ländern und Kulturkreisen ein Zuhause geworden ist. Mehr als 70 000 Menschen aus 170 Nationen prägen inzwischen fast selbstverständlich das Bild Bonns und sind vielerorts ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens geworden.

In der Reihe „Fremd-vertraut in Bonn. Menschen erzählen“ kommen Bonnerinnen und Bonner unterschiedlicher Nationalität, Kultur, Hautfarbe oder Religion zu Wort.
Es geht um Geschichten aus dem Leben; Menschen berichten über persönliche Erlebnisse und Begegnungen, glückliche oder auch traurige Ereignisse, Herausforderungen und erste Eindrücke.

Wann: Sonntag, 7. Februar 2010, Beginn 11.30 Uhr
Wo: im Alten Rathaus, Markt 2, 53111 Bonn

Eintritt frei
Anmeldung ab sofort an gtz-bonn@gtz.de  oder unter www.fremd-vertraut.de.

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