DNR: USA muss Inhalte des Kyoto-Protokolls verbindlich anerkennen

Nach dem dramatischen Verhandlungsverlauf in der Nacht zum  16. Dezember 2009 muss der neue Verhandlungsleiter der dänische Regierungschef Rasmussen die USA zu Zugeständnissen bewegen, betonte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen, der für den DNR die Verhandlungen in Kopenhagen verfolgt. „Entscheidend ist dabei, dass die USA die zentralen Inhalte des Kyoto-Protokolls wie Berichtspflichten, Vergleichbarkeit und Messbarkeit der Treibhausgasreduzierungen verbindlich akzeptieren und statt des bisherigen Reduktionsziel von 4 Prozent weniger CO 2 bis 2020 mindestens 18 Prozent anbieten“, so Röscheisen.

Der Präsident des DNR Hubert Weinzierl betonte die große Bedeutung der Erhaltung der tropischen Regenwälder sowohl für die biologische Vielfalt als auch als große Kohlenstoffsenke. „Aus den Erlösen des Emissionshandels müsse ein langfristiger und hoch dotierter Fonds von zunächst 110 Milliarden Euro für die Erhaltung dieser Primärwälder und anderer wichtiger Ökosysteme geschaffen werden“, so Weinzierl. Der DNR forderte Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, in ihrer morgigen Rede in Kopenhagen sowohl von den USA echte Klimaschutzmassnahmen einzufordern als auch den Schutz von tropischen Regenwäldern.

Pressemitteilung unter: http://www.dnr.de/presse/index.php?send=Presseinformationen%20anzeigen&titel=t&suchbegriff=DNR+aus+Kopenhagen%3A+USA+muss+Inhalte+des+Kyoto-Protokolls++verbindlich+anerkennen+und+18+Prozent+Co2-Reduzierung+bis+2020+akzeptieren+

Kontakt:
Dr. Helmut Röscheisen, DNR-Generalsekretär
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