Generalanzeiger: Spielend die Welt verändern

    SCHWEINHEIM. Der Godesberger Otto Ulrich hat ein Simulationsspiel zum Klimawandel entwickelt. Otto Ulrich ist kaum zu bremsen. Wenn es um das von ihm entwickelte Spiel “Cooling down” geht, um den Klimawandel oder ganz allgemein, um all das, was falsch läuft in der Welt, redet der 72-Jährige sich in Rage.

    Wobei es nicht die Rage eines Löwen ist, die aus ihm spricht, eher der sprudelnde Eifer eines aufgescheuchten Rehbocks. 2009 ist sein Simulationsspiel “Cooling down” erschienen, das vor allem an Schulen und Universitäten für das Thema Klimaschutz sensibilisieren soll.Die sechs Weltregionen sitzen wie bei den echten Weltklimakonferenzen an einem Tisch. Die Aufgabe: Bis zum Jahr 2050 sollen die weltweiten CO2-Emissionen um 50 Prozent reduziert werden. “Die Teilnehmer merken sehr schnell, dass das nur über Kooperation und Kommunikation funktioniert”, sagt Ulrich. Auch deshalb habe er sich entschieden, ein Brett- und kein Computerspiel zu entwickeln. “Wenn sich Menschen gegenübersitzen kommen sie auf ganz andere Weise miteinander ins Gespräch, auch auf einer nonverbalen Ebene.”Bereits in seiner 1979 erschienenen Doktorarbeit hat sich Ulrich mit dem Thema Reduktion von Emissionen beschäftig. Sein Wissen hat sich der Ingenieur und Sozialwissenschaftler unter anderem als jahrelanger Regierungsbeamter im Bundeskanzleramt angeeignet, wo er sich mit internationalen Energiefragen beschäftigte.

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    Artikel vom 25.11.2014

    Artikel von Johanna HeinzSCHWEINHEIM. Der Godesberger Otto Ulrich hat ein Simulationsspiel zum Klimawandel entwickelt. Otto Ulrich ist kaum zu bremsen. Wenn es um das von ihm entwickelte Spiel “Cooling down” geht, um den Klimawandel oder ganz allgemein, um all das, was falsch läuft in der Welt, redet der 72-Jährige sich in Rage.

    Wobei es nicht die Rage eines Löwen ist, die aus ihm spricht, eher der sprudelnde Eifer eines aufgescheuchten Rehbocks. 2009 ist sein Simulationsspiel “Cooling down” erschienen, das vor allem an Schulen und Universitäten für das Thema Klimaschutz sensibilisieren soll. Die sechs Weltregionen sitzen wie bei den echten Weltklimakonferenzen an einem Tisch. Die Aufgabe: Bis zum Jahr 2050 sollen die weltweiten CO2-Emissionen um 50 Prozent reduziert werden. “Die Teilnehmer merken sehr schnell, dass das nur über Kooperation und Kommunikation funktioniert”, sagt Ulrich. Auch deshalb habe er sich entschieden, ein Brett- und kein Computerspiel zu entwickeln. “Wenn sich Menschen gegenübersitzen kommen sie auf ganz andere Weise miteinander ins Gespräch, auch auf einer nonverbalen Ebene.”Bereits in seiner 1979 erschienenen Doktorarbeit hat sich Ulrich mit dem Thema Reduktion von Emissionen beschäftig. Sein Wissen hat sich der Ingenieur und Sozialwissenschaftler unter anderem als jahrelanger Regierungsbeamter im Bundeskanzleramt angeeignet, wo er sich mit internationalen Energiefragen beschäftigte.

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    Artikel vom 25.11.2014

    Artikel von Johanna Heinz