27.04.2012 | SÜDWIND und MISEREOR: Fachgespräch „Soziale Auswirkungen des weltweiten Bananenhandels. Wie kann die Macht von Supermarktketten reguliert werden?“

(18 Apr 2012) | By | Category: Events, Trade

Produktion und Handel der gelben Schalenfrucht sind nach wie vor von einer Machtkonzentration im Einzelhandel und der Vormachtstellung von Großkonzernen geprägt. Beides hat extrem negative Auswirkungen auf die soziale Situation von PlantagenarbeiterInnen. Ausbeutung, Krankheiten, Umweltzerstörung und die Verletzung der Organisationsrechte bestimmen immer noch den Alltag auf den Plantagen.

Zur Vorstellung der Studie „Das krumme Ding mit der Banane: Ausbeutung auf den Plantagen in Costa Rica und Kolumbien“ möchten SÜDWIND und MISEREOR herzlich zum

Fachgespräch am 27. April bei der Deutschen Welle in Bonn (10:30-12:30) einladen.

Beide Organisationen haben die Petition der Make Fruit Fair!-Kampagne unterzeichnet, die die EU-Kommission auffordert, die Einkaufsmacht der Supermärkte zu regulieren, um die verheerenden Folgen ungleicher Machtverhältnisse in der Beschaffungskette zu reduzieren.

Informationen aus erster Hand aus den Bananenanbauländern liefert Ihnen Didier Leiton aus Costa Rica.

Ablauf:

1) Eröffnung, Armin Paasch (MISEREOR)

2) Zur Situation der BananenarbeiterInnen in Costa Rica, Didier Leiton (Generalsekretär der Bananengewerkschaft SITRAP aus Costa Rica)

3) Vorstellung der Studie „Das krumme Ding mit der Banane: Ausbeutung auf den Plantagen in Costa Rica und Kolumbien“, Dr. Pedro Morazán (SÜDWIND)

4) Vorstellung der Petition der Make Fruit Fair-Kampagne, Bettina Burkert

5) Schlusswort

Ort: Deutsche Welle, Raum EG „Antigua“, Kurt-Schumacher-Str. 3, 53113 Bonn, Tel. +49 (0)228 – 429.0, E-mail.

Um eine formlose Anmeldung per E-mail wird gebeten.

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